Mirmur

Meine Tochter zeigte mir, Wünsche werden doch wahr: vier Sternenkinder musste ich verabschieden, bevor sie in mein Leben trat.

Mirmur (eine ungarische kleine Katze), wie unsere Tochter auch von uns genannt wird, kam im April 2013 zur Welt.  Sie ist ein wunderbares, eigenwilliges kleines Mädchen.

Ihren starken Willen hat sie vielleicht von mir geerbt.  Denn den starken Willen brauchte ich schon vor ihrer Geburt. Ich musste fast alle Kliniken und Hebammen in München abklappern, bis ich endlich einen Arzt fand, der mich ermutigte, Lara auf natürlichem Wege zu bekommen. Aufgrund einer kleinen Operation vor Jahren hörte ich sonst immer nur: „Kaiserschnitt! Oder möchten Sie Ihr Kind umbringen?“ (Kein Witz!) Mein Instinkt sagte mir jedoch: Alles ist gut. Versuche es zumindest.

Und so war es dann auch. Zur Geburt hatte ich eine Doula und meinen Mann dabei. Nach 17 Stunden kam meine Tochter gesund und putzmunter zur Welt und kuschelte sich an mich und ihren Papa, der sich so wie ich auf den ersten Blick hoffnungslos in sie verliebte.

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Seitdem vertraue ich auf meinen Instinkt. Sei es, wenn es um das Impfen, das Schlafen, die Bedürfnisse, das Tragen oder um das Stillen geht.

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